Augenverletzungen zählen zu den teuersten "kleinen" Unfällen: Ein Metallsplitter oder ein
Tropfen Chemie im Auge und Sie sind einen Tag außer Gefecht, oder schlimmer. Die Wahl zwischen einer
Schutzbrille und einer Korbbrille hängt davon ab, was herumfliegt.
Schutzbrille: für Partikel mit Flugrichtung
- Schützt vor Partikeln, die von vorne oder von der Seite kommen: Späne, Sägemehl,
Splitter beim Bohren und Sägen.
- Wählen Sie ein Modell mit Seitenschutz oder eng anliegender Passform; eine "normale" Brille mit
offenen Seiten ist keine Schutzbrille.
- Tragen Sie sie immer bei Maschinenarbeiten: Kreissäge, Winkelschleifer, Bohrhammer.
Korbbrille: für Staub, Dämpfe und Spritzer
- Schließt mit einer Gummilippe vollständig am Gesicht ab. Pflicht bei:
chemischen Spritzern (Reiniger, Entfetter, Batteriesäure), Überkopfarbeiten und Arbeiten
in Staubwolken.
- Beim Schleifen von Metall über Kopf ist eine Korbbrille kein übertriebener Aufwand, sondern das
Minimum: Glühende Partikel gelangen unter einer normalen Brille hindurch.
Praxisregeln
- Kratzer im Glas bedeuten Austausch: Sie sehen weniger und das Material ist
geschwächt.
- Eine Antibeschlag-Beschichtung ist bei Arbeiten mit Temperaturwechseln kein Luxus.
- Brillenträger: Wählen Sie eine Überbrille (OTG) oder eine Korbbrille mit weiter Passform.
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